Bestimmung des Restproteingehalts von manuell aufbereiteten dentalen Übertragungsinstrumenten. Verfahren zur Eliminierung von Matrixeffekten

Erscheingsdatum 
Juni 2018
Autoren 
Andreas Kampe, Markus Wehrl, Andreas Pfannmüller, Florian H.H. Brill
Bibliografische Daten 
Aufbereitung in der Praxis - 02/2018, Ausgabe 02/2018, Artikel-Nr.: AP-02-2018
Abstract 

Ein elementarer Bestandteil der validierten Aufbereitung dentaler Übertragungsinstrumente ist die periodische Kontrolle des Aufbereitungserfolges durch eine Restproteinbestimmung mittels der OPA-Methode. Matrixeffekte zwischen Rückständen der zur manuellen Aufbereitung eingesetzten Chemikalien und dem OPA-Reagenz können die Proteinquantifizierung beeinflussen und zu massiv falsch-positiven Ergebnissen führen. Die vorliegende Arbeit zeigt erstmals eine neuartige Methode zur Eliminierung dieser Matrixeffekte. Durch Zugabe einer Zelltrümmersuspension zum OPA-Messansatz konnte eine Eliminierung der Matrixeffekte um 74 – 100 % erreicht werden.