Kontrolle der Reinigung bei dentalen Übertragungsinstrumenten: Herausforderung von Chemikalienrückständen

Erscheingsdatum 
Oktober 2018
Autoren 
Andreas Kampe, Florian H.H. Brill, Andreas Pfannmüller, Markus Wehrl
Bibliografische Daten 
aseptica, 24. Jahrgang, 2018, Heft 3
Abstract 

Chemikalienrückstände von Reinigungs- und Desinfektionsmittel nach der manuellen Aufbereitung dentaler Übertragungsinstrumente stellen eine besondere Herausforderung bei der Kontrolle des Reinigungserfolges dar. Diese periodische Kontrolle ist ein elementarer Bestandteil der validierten Aufbereitung und erfolgt durch die Bestimmung des Restproteingehalts mittels OPA-Methode. Matrixeffekte zwischen Chemikalienrückständen und dem OPA-Reagenz können die Proteinquantifizierung beeinflussen und zu massiv falsch-positiven Ergebnissen führen. Die vorliegende Arbeit zeigt eine neuartige Methode zur Eliminierung dieser Matrixeffekte. Durch Zugabe einer Zelltrümmersuspension zum OPA-Messansatz konnte eine Eliminierung der Matrixeffekte um 74 – 100 % erreicht werden.