Bestimmung des Restproteingehalts von manuell aufbereiteten dentalen Übertragungsinstrumenten. Verfahren zur Eliminierung von Matrixeffekten

Erscheingsdatum 
Juni 2018
Autoren 
A Kampe, M Wehrl, A Pfannmüller, FHH Brill
Bibliografische Daten 
Aufbereitung in der Praxis - 02/2018, Ausgabe 02/2018, Artikel-Nr.: AP-02-2018
Abstract 

Ein elementarer Bestandteil der validierten Aufbereitung dentaler Übertragungsinstrumente ist die periodische Kontrolle des Aufbereitungserfolges durch eine Restproteinbestimmung mittels der OPA-Methode. Matrixeffekte zwischen Rückständen der zur manuellen Aufbereitung eingesetzten Chemikalien und dem OPA-Reagenz können die Proteinquantifizierung beeinflussen und zu massiv falsch-positiven Ergebnissen führen. Die vorliegende Arbeit zeigt erstmals eine neuartige Methode zur Eliminierung dieser Matrixeffekte. Durch Zugabe einer Zelltrümmersuspension zum OPA-Messansatz konnte eine Eliminierung der Matrixeffekte um 74 – 100 % erreicht werden.